Chronik der Selbstverteidigung


Über die geschichtliche Entwicklung der Selbstverteidigung ist schon viel geschrieben und nachgeforscht worden. Fest steht jedoch eines, die eigentliche Selbstverteidigung ist so uralt wie die Menschheit selbst. Es gab schon immer einen Stärkeren und einen Schwächeren, und oft versuchte ein Stärkerer, einen Schwächeren herauszufordern, um ihn zu besiegen.
Jedoch im gleichen Maße, wie sich der Geist des Menschen entwickelte, seine Fähigkeit, logisch und vernünftig zu denken, so dürften auch die Tricks und Kunstgriffe entstanden sein, deren körperlich schwächere Menschen sich bedienten, um stärkere Menschen zu überlisten und zu besiegen. Diese Tricks wurden oft von einem bestimmten Personenkreis geheim gehalten und durften nicht an Außenstehende weitergegeben werden. So haben sich dann verschiedene Kampfformen und -systeme entwickelt.

Fast in allen Ländern der Erde wurden solche Kampfsysteme geschaffen, von denen jedoch viele wieder in Vergessenheit gerieten oder vielleicht sogar noch bis zum heutigen Tag nur im geheimen überliefert werden.

Japanischer Kampfsport in Deutschland

Die wohl bekanntesten Selbstverteidigungsformen (Stilrichtungen) sind wohl nach wie vor:

Jiu-Jitsu
Judo
Karate



Nach Deutschland kam KARATE erst im Jahr 1957 durch Jürgen Seydel (Bad Homburg). Er schrieb das erste Karate-Lehrbuch in deutscher Sprache.
JIU JITSU wurde in Deutschland durch Erich Rahn populär, der bereits 1906 seine erste Ausbildungsstätte in Berlin eröffnen konnte, die noch bis zum heutigen Tag existiert.
JUDO wurde in Deutschland durch Alfred Rhode verbreitet, der in Frankfurt 1920 den ersten deutschen Judo-Club gegründet hat.

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